Martin Jondo

Am Ende eines Regenbogens findet man Gold oder Martin Jondo. Der Musiker Martin Jondo begann seinen Werdegang in seiner Heimat Berlin mit zahlreichen Soundsystem Shows. Er lernte 2000 seinen „Bredda“ Gentleman kennen, der ihn sofort auf die „Journey to Jah“ Tourneen mitnahm. Gentleman featurete Jondo erstmals bei dem Song „Rainy Days“ mit Tamika, woraufhin die erste eigene EP „Rainbow Warrior“ erschien. Vom Debut-Album „Echo&Smoke“ kamen die Singles „Are you really waiting“ und „The One“ als Soundtrack-Single zum Film „Goldene Zeiten“ von Peter Torwarth. Neneh Cherry sang zusammen mit Jondo bei Ihrem Projekt „Circus“ und mit seinem nachfolgendem Akkustik – Album „Pure“ (2009) zeigte Jondo seine Wurzeln und eilte der Zeit voraus, denn heute lässt sich die Akkustikgitarre aus keinem aktuellen Hit von Amerika über Europa bis Asien wegdenken. Zu Zeiten seines „Sky Rider“- Albums (2010) spielte Jondo unter anderem als Support für Duffy, Erykah Badu, Raphael Saadiq, Peter Fox, Xavier Naidoo, Culcha Candela und immer wieder bei seinem „Bredda“ Gentleman. Nach der letzten EP „Fast Forward“(2013) mit der neuaufgenommenen Single „Rivers/Sometimes“ mit Peer Kusiv aus Jondos Pure Album (2009) hat Jondo einmal mehr den Fächer seiner Musik gezeigt und den Kreis geschlossen. Gentleman nahm ihn 2014 mit auf seine „MTV Unplugged DVD“ und auf die anschliessende Tour. Jetzt kommt Martin Jondo mit der neuen Single „Pink Flowers“ und beseelt uns Ende August 2015 mit dem gleichnamigen Album mit anschliessender Club Tour im späten Herbst: so if pink flowers cover the earth my friend, you will be free.

Das neue Album „Pink Flowers“ mit 10 neuen Songs spiegelt Jondos Seele wieder. Freiheit und der Kampf für Gerechtigkeit sind Themen, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Sepalot als Produzent verleiht dem Album seine Direktheit und einen modernen Sound. Jondos Stimme ist so Reggae, dass selbst Songs wie „Pink Flowers“ oder „Higher“ den Kreis seiner musikalischen Ausrichtung schließen. Wie bei „Rainbow Warrior“, erinnert einen der Song „Here I am “ sofort an Jondos Album „Pure“und wird zum Sprachrohr der Menschen, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern menschlichen und seelischen Erfolg im Leben suchen und erreichen wollen. Der Opener „My Days“ im Modern- Reggae-Gewand gibt uns Einblick in Jondos tägliches Leben, den täglichen Kampf nach Liebe, Freiheit und Gottes Segen. In „Higher“ hört man Jondos „geographische“ Herkunft, denn Sound und Inhalt sind typisch für seinen Berliner Bezirk. Mit dem Album „Pink Flowers“ beweist Jondo jedoch einmal mehr, das Reinickendorf definitiv Künstler hat, die es wert sind in die Welt getragen zu werden, mit der Hoffnung, dass Jondo nicht der einzige Rootboy im Nord-Westen Berlins bleiben wird.